Zirkulation

Nach DVGW-Arbeitsblattes [DVGW551] ist für Großanlagen (i.a. größer als ein Zweifamilienhaus) eine Zirkulation vorgeschrieben, deren Einbindung in die TWE sehr oft zu Problemen führt. Durch falsch eingebundene Zirkulationsleitungen kann es zu starken Beeinträchtigungen des gesamten Anlagenbetriebs kommen. Die ständige Rückführung schwach ausgekühlten Trinkwassers stellt vor allem für die Speichersysteme einen potentiellen Störfaktor dar. Allgemein läßt sich sagen, dass die Zirkulationsleitung so zu installieren ist, dass die im Speicher vorhandene Temperaturschichtung nur wenig gestört wird (Einsatz von Prallblechen um einen möglichst waagerechten Zufluß zu erreichen). Außerdem kommt der Anordnung der Temperaturfühler eine große Bedeutung zu. Dessen Plazierung ist jedoch abhängig von den jeweiligen Gegebenheiten der TWE-Anlage, so dass keine Standardlösung definierbar ist. Am unproblematischsten ist die Einbindung mittels eines separaten Wärmetauschers, der die Zirkulationsverluste kontinuierlich ausgleicht. Bei eingebundenen Speicherlade- und Durchlaufsystemen wird dafür der vorhandene Trinkwassererwärmer genutzt. Bei einer Aufteilung der Wärmetauscher in Vor- und Nachwärmer wird die Zirkulation dem meist primärseitig eingebundenen Nachwärmetauscher zugeführt. So erhält man eine bessere Leistungsanpassung an die Zirkulationsverluste und vermeidet durch die ständige Durchströmung etwaige Kalkablagerungen.