Der Einsatz eines kombinierten mechanischenmagnetischen Filters im Nebenstrom ermöglicht ein betriebsbegleitendes Herausfiltern der Schwebstoffe (Magnetit, Cu-Späne, usw.), um etwaigen Störungen im Wärmenetz vorzubeugen (Erosion/Korrosion, abrasive Wirkung von Cu-Spänen in Kunststoffrohren, zusätzliche mechanische Beanspruchung der Pumpen, Magnetitablagerung in Wärmetauschern, Verstopfung von Ventilen). Diese Fremdstoffe können vor allem bei direkten Hausstationen durch unsachgemäße Reparaturen in das Nahwärmenetzwasser gelangen. Während bei großen Wärmenetzen nur 5-15% des gesamten Zirkulationswassers im Nebenstrom gereinigt wird, kann bei kleinen Kreislaufsystemen auch eine 100%ige Filtration rentabel sein. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass mit Hilfe einer automatische Umleitung auch bei zugesetztem, vollem Filter ein Anlagenbetrieb möglich ist.