[wärmeerzeugung]

Solarthermie

Die Solarthermie nutzt die solare Strahlung, die in Westeuropa unter guten Bedingungen ca. 1000 W/m2 beträgt, um Wärme für Warmwasser bzw. Heizzwecke zur Verfügung zu stellen.
In einem Solarkollektor wird die Wärme absorbiert und mittels einer frostsicheren Sole an einen zentralen Wärmespeicher übertragen.
Hierbei können Temperaturen von maximal 95 °C erreicht werden; Optimale Temperaturen liegen zwischen 60 und 70 °C, da mit steigender Temperatur die Wärmeverluste steigen und damit den Kollektorwirkungsgrad verschlechtern.
Durch die Zusammenschaltung mehrerer Module kann die Leistung den Erfordernissen angepaßt werden.
Die Erzeugung von solarthermischer Wärme kann als CO2-neutral eingestuft werden, da nur geringe Mengen Hilfsenergie benötigt werden.