BHKW und NT-Heizkessel
Die Stadtwerke Lemgo versorgen die Wohnsiedlung Biesterberg (126 WE) mit einem BHKW (1,26 MWth, 0,97 MWel) und einem Niedertemperaturheizkessel (1,25 MW).
Ein Speicher mit 75 m³ Wasserinhalt puffert die Leistungsanforderung, so dass das BHKW bei Schwachlast bis zu 2 Stunden mit 100 % Leistung betrieben werden kann.
Die Wärmerestkosten betragen 3 Cent/kWh [Lemgo].
Hackschnitzelfeuerzeug und NT-Heizkessel
In Eresing bei Landsberg/Lech wird der Wärmebedarf der etwa 22 Abnehmer von 850 kW durch eine Biomasseheizwerk mit 650 kWth und einen Ölkessel mit 500 kWth sichergestellt.
Der Gesamtwärmebedarf von rund 1.880 MWh/a wird zu 85 % durch den Einsatz von Biomasse, die restlichen 15 % durch den Kessel gedeckt.
Inclusive des Nahwärmenetzes und der Hausanschlüsse ergaben sich Investitionskosten von 818.067 Euro.
Ohne Berücksichtigung der Zuschüsse ergeben sich Wärmegestehungskosten von ca. 56 Euro/MWhth [Eres].
Solarthermie mit saisonalem Speicher und NT.Heizkessel
In Hamburg-Bramfeld wird der Wärmebedarf für 123 WE durch 3000 m² Solarkollektorfläche und einen saisonalen Wärmespeicher von 4500 m³ gedeckt.
Als Spitzenlast-/Reservekessel dient ein 700 kW Niedertemperaturheizkessel.
Damit entstehen bei der Pilotanalge in Hamburg Wärmegestehungskosten von 332 Euro/MWhth bei einer solaren Deckungsrate von 50 %.