Weitere charakteristische Wärme-Jahresdauerlinien sind in den Bildern dargestellt. Die unterschiedlich hohe Zahl der Benutzungsstunden verdeutlicht, dass Schulen u.a. aufgrund der niedrigen Wärmeabnahme (in den Ferien kein Heizungs- oder Warmwasserbedarf) kaum für den Einsatz kapitalintensiver Erzeugungsanlagen geeignet sind.
Bei Industriebetrieben sind meist ausgeglichene Verläufe mit hoher Grundlast zu finden, so dass hier auch aufwendigere Lösungen wettbewerbsfähig sind.
Anzumerken ist hierbei, dass bei der Kuppelproduktion mit KWK letztlich die Wirtschaftlichkeit von beiden Produkten (Strom und Wärme) bestimmt und so der Wärmebedarf in vielen Fällen lediglich für die Auslegung bestimmend ist.