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Glossar

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Wärmeschutzverordnung Das Ziel der Wärmeschutzverordnung ist die Verminderung des Heizenergiebedarfs sowie der CO2-Emissionen bei Neubauten und im Rahmen größerer Umbauten anhand baulicher Vorschriften für die Wärmedämmung. Wurde durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) seit dem 1. Februar 2002 abgelöst, in der neben der Wärmeerzeugung auch die -bereitstellung und die -verluste beurteilt werden.
Wärmespeicher Behälter mit einem Stoff (z.B. Wasser, Metall- und Sandschüttungen, Beton usw.), der die Wärme speichert. Dabei kann zwischen Wärmespeichern für sensible Wärme und latente Wärme unterschieden werden. Ohne Phasenübergang des Stoffes gibt die Stoffmasse multipliziert mit der spezifischen Wärmekapazität und der realisierbaren Temperaturdifferenz die Speicherkapazität an. Bei Latentwärmespeicher(z.B. Salzgemische, Eis/Wasser) findet im Betriebstemperaturintervall ein Phasenübergang (Umwandlung des Aggregatzustandes) statt, z.B. Aufschmelzen/Erstarren oder Kondensieren/Verdampfen, durch den zusätzlich die hohe Umwandlungsenthalpie als gespeicherte Wärme zur Verfügung steht. Beim ersten wird lediglich ein Medium (Wasser, Sand, Metall, Beton, Erdreich o.ä.) aufgewärmt bzw. abgekühlt, beim letzten findet zusätzlich ein Phasenübergang statt (z.B. Salzschmelzen,.Absorptionsspeicher).
Wärmestrom ist die je Zeiteinheit zwischen zwei Systemen durch Wärmeübertragung transportierte Wärmemenge.
Wärmetransport erfolgt über drei Mechanismen:
1) Strahlung (IR)
2) Wärmeleitung (innerhalb von Stoffen durch Anregung
von Schwingungen der Atome oder Moleküle)
3) Konvektion (durch Transport einer makroskopischen Stoffmenge an einen anderen Ort)
Watt W, Einheit der Leistung
Wirbelschichtverfahren Trocknungsverfahren, Verbrennungsverfahren oder Vergasungsverfahren für feste Stoffe und Brennstoffe. Die Feststoffe müssen in zerkleinerter Form durch geeignete Strömung der Luft, die zur Trocknung, Verbrennung oder Vergasung in den Wirbelschichtapparat in der Schwebe gehalten werden. Dadurch verbessert sich die Effizienz und Gleichmäßigkeit der gewünschten Vorgänge. Bei der Verbrennung kann ein engeres und niedrigeres Temperaturband garantiert werden, um die Konzentration von Stickoxiden gering zu halten. Im Fall von Kohle kann der Schwefelanteil, der bei der Verbrennung zu Schwefeldioxid oxidiert wird durch Zugabe von gemahlenem Kalk gebunden werden.
Wirkleistung Der Strom durch einem ohmschen Verbraucher wird in eine andere Energieform (Wärme) umgewandelt. Zur Aufrechterhaltung des Stromes ist eine Leistung erforderlich. Da diese Leistung in Form von anderen Energien nach außen abgegeben wird, nennt man sie Wirkleistung.
Wirkungsgrad bezeichnet das Verhältnis der nutzbringend gewonnenen zur aufgewendeten Energie bei einer Energieumwandlung. Der Wirkungsgrad dient der Angabe der Güte von Energieumwandlungs-, -verteilungs-, -transport- und -speicherprozessen. Dabei wird die genutzte Energie (oder auch die Energie nach dem Prozess) zur eingesetzten Energie (bzw. Energie vor dem Prozess) ins Verhältnis gesetzt. Die genaue Bilanzgrenze einer solchen Betrachtung und die genauen Betriebsbedingungen des Umwandlers sind wesentlich für den Zahlenwert des Wirkungsgrades. Als Symbol für den Wirkungsgrad wird das kleine Eta des griechischen Alphabetes (h)verwendet. Wenn man nun mehrere Energiewandlungen hintereinanderschaltet, so wird die in jeden Energiewandler hineingesteckte Energie um den entsprechenden Wirkungsgrad verringert.
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