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Glossar

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Scheinleistung Geometrische Summe aus Wirk- und Blindleistung der Stromversorgung.
Schwachgas auch niederkaloriges Gas, Brenngas mit niedrigem Heizwert, meist im Vergleich zu Erdgas. Konkret meist Gase mit 3 bis 10 MJ/Nm3. Mittelkalorige Gase weisen ca. 10 bis 25 MJ/Nm3 auf.
Schwefeldioxid SO2, ein farbloses, stechend riechendes Gas, unerwünschtes Nebenprodukt der Verbrennung schwefelhaltiger Brennstoffe, z.B. von Kohle oder Öl, natürlich enthalten in vulkanischen Gasen und teilweise im Erdgas. SO2 wird in der Atmosphäre zu schwefliger Säure, Schwefelsäure und deren Salzen, , Sulfite, Sulfate u. a. Stoffe entstehen können. Gemeinsam mit NOx ist SO2 für den sauren Regen und das Waldsterben mitverantwortlich.
Schwefelhexafluorid SF6, Treibhausgas, das als Isoliergas in der Elektrotechnik, als Wärmeträger und als Gefriermittel eingesetzt wird.
Sekundärbrennstoffe auch Ersatzbrennstoffe, Brennstoffe wie z. B. Altpapier, Prozessgase, sortierte und modifizierte Abfallfraktionen, Restholzpellets usw., die als anstelle herkömmlicher fossiler Brennstoffe Verbrennungsprozessen eingesetzt werden können. Die Heizwerte von Sekundärbrennstoffen variieren in einem breiten band und können je nach der Herkunft schwanken.
Sekundärenergie Zweite Stufe der Energieflusskette von Primärenergie zu Nutzenergie. Energieform, die durch Umwandlung aus Primärenergie erzeugt wird (z.B. Strom, Wasserstoff, Benzin, Heizöl, Koks, Briketts, Fernwärme, Stadtgas und auch Wasserstoff). Sie ist i.d.R. eine leichter transportierbare oder leichter nutzbare Energieform, z.B. Pellets aus Holzspänen, Briketts aus Braunkohle, elektrischer Strom aus Kraftwerken, Treibstoffe aus Rohöl.
Sekundärenergieträger sind die Energieträger der Gebrauchsenergie (Der Mensch benötigt z.B. Licht aus Strom oder Wärme aus Erdöl oder Strom aus Dampfkraftprozessen o.ä.).
Sicherheitsabschlag/Sicherheitsaufschlag technischer oder wirtschaftliche Korrekturgröße zum eigentlichen Erwartungswert zur Erhöhung der Sicherheit von Anlagen oder Investitionen. Wirtschaftliche Sicherheitsaufschläge/abschläge von 5-25% (auf Kosten- bzw. Ertragsgrößen) und technische Aufschläge von 20-50% auf erwartete Belastungen sind üblich.
SKE Steinkohleeinheit
Solaranlage Solaranlagen sind technische Einrichtungen, die die Sonnenstrahlung nutzen; sie setzen sich aus Solarmodulen, die ihrerseits wiederum aus mehreren Solarzellen bestehen, zusammen. Man unterscheidet: Sonnenkollektor, Absorber (Wärme), Solarzellen, Photovoltaik (Strom) und solarthermische Kraftwerke (Strom -und ggf. Wärme).
Solarenergie Auf die Erde auftreffende Sonnenstrahlung.
Solarkollektor auch solarthermische Kollektoren, Systeme zur Umwandlung von Sonneneinstrahlung in Niedertemperaturwärme, die dann zur Brauchwassererwärmung oder für Heizungszwecke eingesetzt wird. Man unterscheidet Flachkollektoren und Vakuumröhrenkollektoren.
Solarthermie Erzeugung von Wärme durch Sonnenenergie. Bei der Solarthermie wird die Sonnenenergie zur Brauchwassererwärmung und/oder Heizungsunterstützung (Sonnenkollektor), bzw. zur Strom- oder Prozesswärmeerzeugung (solarthermische Kraftwerke) genutzt.
Solarthermische Kraftwerke In solarthermischen Kraftwerken wird Sonnenwärme zur Erzeugung von Wärme eingesetzt, die dann in elektrische Energie und/oder Prozesswärme umgewandelt wird. Das Sonnenlicht wird über Spiegelanordnungen konzentriert. In einem Receiver, frei bewegliche Spiegelflächen oder Parabolrinnen-kollektoren, wird Gas oder eine Flüssigkeit in einem Primärkreislauf erwärmt. Alternative können Solarturmkraftwerke eingesetzt werden, in denen durch die Sonneneinstrahlung erhitzte, aufsteigende Luft große Turbinen antreibt.
Solarzellen Solarzellen wandeln Licht durch den photovoltaischen Effekt (Photovoltaik).direkt in elektrischen Strom um.
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