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Glossar

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Nachhaltigkeit Begriff aus der Land- und Forstwirtschaft. Beschreibt eine Wirtschaftsweise, die sicherstellt, dass die Produktionsleistung des Ökosystems für kommende Generationen unvermindert erhalten bleibt. Der Begriff wird allerdings nicht einheitlich verwendet und wird auch im Sinn der Erhaltung der Waldfläche, des Holzertrages, der betrieblichen Wertschöpfung oder des ökologischen Gleichgewichts benutzt. Nachhaltiges Wirtschaften verursacht kaum Verzerrungen der natürlichen Bilanzen. Nachhaltigkeit erfordert, dass soviel geerntet wird, wie auch wieder nachwachsen kann, sodass diese Ressourcen prinzipiell unbegrenzt und CO2-neutral zur Verfügung stehen. Im Gegensatz dazu sind fossile Rohstoffe wie Kohle, Öl, Gas nicht nachwachsend, jedenfalls nicht in menschlichen Zeiträumen.
Nachwachsende Rohstoffe Allgemeiner Begriff für Biomasse als Rohstoff für die stoffliche und energetische Verwertung; es sind land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse, die in vielen industriellen, technischen und energetischen Verwendungen eingesetzt werden. Beispiele dafür sind: Zucker, Stärke, Holz, pflanzliche Fette, Öle und Pflanzenfasern. Aus diesen Stoffen kann man viele Zwischenprodukte (z.B. Öle, Fette, Proteine, pharmazeutisch wirksame Stoffe) gewinnen. Pflanzen können auch Brennstoffe liefern, z.B. Rapsöl, Holz, Alkohol.
Nega-Watt-Bidding Aufforderung eines Energieversorgungsunternehmens (EVU) an Kunden und Energiedienstleister, Projekte zur Energieeinsparung vorzuschlagen, deren Realisierung vom EVU durchgeführt wird, wenn die Kosten unter den Erzeugungs- bzw. Bezugskosten des EVU liegen.
Nennleistung ist die höchste Dauerleistung von Erzeugungs-, Übertragungs- und Verbrauchsanlagen für Energie.
Niedertemperaturwärme Wärme im Temperaturbereich bis etwa 130°C, zur Warmwasserbereitung, Beheizung von Gebäuden Bei höheren Temperaturen spricht man von Hochtemperaturwärme oder Prozesswärme.
Niedrigenergiehaus Niedrigenergie-Einfamilienhäuser haben einen Jahresheizwärmebedarf, der mindestens 25 Prozent unter den Anforderungen der geltenden Wärmeschutzverordnung liegt. Sie zeichnen sich durch gute Wärmedämmung, optimierte Heizungsanlagen, energiesparende Warmwasserbereitung und ggf. Optimierung des Verhältnisses Außenfläche/Nutzvolumen aus.
Nm3 Norm-Kubikmeter, Gasmenge bei 0° und 1013 mbar
Normkubikmeter Nm3, Kubikmeter eines Gases unter Normalbedingungen, d.h. bei 1013 hPa, 293,15 K (bzw. 1013 mbar, 20 °C).
Notkühler ist eine Anlage, die unerwartet auftretende Abwärmemengen wegkühlen kann. Z.B. bei KWK-Anlagen bei Ausfall der Wärmeabnahme, nicht aber für den Dauerbetrieb der Anlage.
NOX Abkürzung für Stickstoffoxide mit verschiedenem Gehalt an Sauerstoff.
Nutzenergie (Tertiärenergie) Teil der Endenergie, die beim Verbraucher nach der letzten Umwandlung für den eigentlichen Nutzen eingesetzt wird und der aus der Gebrauchsenergie hergestellt wird. Z.B. Wärmeenergie eines Toasters, Drehbewegung einer Bohrmaschine, Licht einer Glühbirne, Wärme für die Raumheizung, Vorwärtsbewegung des Autos oder Arbeitsleistung eines Staubsaugers.
Nutzungsgrad Verhältnis der in einer Zeitperiode (oft ein Jahr) nutzbar abgegebener Energie zur gesamten zugeführten Energie. In Erweiterung des Wirkungsgrades gibt der Nutzungsgrad bei Betrachtung über größere Zeiträume einen zeitintegralen Mittelwert des Wirkungsgrades an, der "übliche" An- und Abfahrprozesse, Lastwechsel, Speichereffekte etc. berücksichtigt.
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