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Glossar

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Kältemaschine ist eine Wärmepumpe, die Nutzarbeit und Wärme auf dem Kühlniveau aufnimmt und Wärme etwa auf Umgebungstemperaturniveau wieder abgibt. Der Kreisprozess ist linksläufig.
Kapitalwert Der Kapitalwert ist die Differenz zwischen einer Investitionsauszahlung und dem Barwert, der sich aus der Diskontierung der Ein- und Auszahlungen des Betrachtungszeitraumes ergibt.
Kapitalwertmethode Mit der Kapitalwertmethode wird der Rückfluss der Investition dargestellt. Wird eine neue Energieversorgungsanlage so ausgelegt, dass zunächst nur wenig Kunden versorgt werden, durch Gewinnung neuere Kunden die Auslastung aber ansteigt, so steigt der Kapitalwert zunehmend. Ist der Kapitalwert auch am Ende des Nutzungszeitraumes negativ, liegt eine Fehlinvestition vor.
Katalysator Ein Katalysator ist ein Stoff, der den Ablauf chemischer Reaktionen beschleunigt ohne selbst verändert oder verbraucht zu werden. Katalysatoren werden z.B. verwendet zur Reinigung von Abgasen hinter Kraftfahrzeugmotoren und in Kraftwerken, für die Gasaufbereitung vor Brennstoffzellen und Gasmotoren sowie für chemische Synthesen.
Kelvin Neben Celsius eine weitere Temperaturskala, wobei eine Temperatur von 0 K den absoluten Nullpunkt darstellt. Es gilt folgende Umrechnung:
0 K = -273,15 °C
273,15 K = 0 °C
373,15 K = 100 °C
Kesselasche auch Wärmeaustauscherasche, an Heißwasserkesseln durch Kondensation und/oder Desublimation von Alkalichloriden anfallende Asche.
Kilowattstunde kWh, Einheit der Energie. Beim Strom bedeutet eine Kilowattstunde, dass eine Stunde lang 1000 Watt Leistung produziert werden. Ein Vierpersonenhaushalt verbraucht im Durchschnitt 3500 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr.
Klimabereinigung Wärme- und Kältebedarf sind stark von der Außentemperatur abhängig. Um den Bedarf verschiedener Jahre miteinander vergleichen zu können, muss der Klimaeinfluss eliminiert werden. Dazu wird der Energiebedarf auf die Außentemperatur bezogen.
Klimagipfel von Kyoto Im Dezember 1997 haben sich 160 Teilnehmerstaaten des so genannten Klimagipfels von Kyoto (Japan) auf ein Abkommen zum Klimaschutz mit folgenden Zielen geeinigt: Die Industriestaaten reduzieren ihren Ausstoß von Treibhausgasen bis zum Zeitraum 2008/2012 gegenüber 1990 durchschnittlich um 5,2 Prozent; Japan reduziert um sechs Prozent, die USA um sieben Prozent und die EU um acht Prozent. Ein Handel mit Emissionszertifikaten ist zulässig. Industrieländer können, statt ihre eigenen CO2-Emissionen zu senken, nicht ausgenutzte Emissionsrechte anderer Länder aufkaufen. Im Juni 1998 haben die EU-Umweltminister verbindliche Quoten für die EU-Mitgliedstaaten festgelegt. Danach muss die Bundesrepublik ihre Emissionen bis zum Zeitraum 2008/2012 um bis zu 21 Prozent senken.
Klimarahmenkonvention wurde im Sommer 1992 in Rio de Janeiro von mehr als 150 Staaten gezeichnet und trat im März 1994 in Kraft. Ziel ist eine Stabilisierung der Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre. Ende 1997 wurden im Kyoto-Protokoll rechtsverbindliche Begrenzungs- und Reduktionsverpflichtungen für die Industrieländer festgelegt. Die Industrieländer werden verpflichtet, die Emissionen der im Protokoll festgelegten sechs Treibhausgase um mindestens fünf Prozent bis zum Zeitraum 2008-2012 gegenüber dem Niveau von 1990 zu reduzieren. Die EU hat eine Minderung von 8 Prozent übernommen; im Rahmen der EU-internen Lastenteilung ist Deutschland zur Senkung der sechs Kyoto-Gase um 21 Prozent verpflichtet. In Buenos Aires im November 1998 wurden des weiteren konkrete Maßnahmen zur Komplettierung des Kyoto-Protokolls erstellt (u. a. Regelwerke für den Handel mit Emissionszertifikaten). Auf nationaler Ebene will Deutschland bis 2005 die Emissionen von Kohlendioxid gegenüber 1990 um 25 Prozent.
Kohlendioxid CO2, farbloses, nicht brennbares, geruchloses und ungiftiges Gas, das mit ca. 0,03% natürlicher Bestandteil der Erdatmosphäre ist. Das Gas, welches durch die Atmung freigesetzt und von Pflanzen durch die Photosynthese zusammen mit Wasser in Biomasse umgewandelt wird. Als energetisch stabilste C-Verbindung ist das CO2 die Schlüsselverbindung im Kohlenstoff-Kreislauf der Natur.Es entsteht als energiebedingte Emissionen bei jeder Verbrennung fossiler Brennstoffe. Kohlendioxid hat große Bedeutung für das globale Klima, weil es in der Lage ist, langwellige Wärmestrahlung zu absorbieren und dadurch die Atmosphäre zu erwärmen. Der natürliche Treibhauseffekt ist erwünscht, da er durch Anhebung der Temperatur das Leben auf der Erde erst ermöglicht. Der anthropogene Treibhauseffekt aus der Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl und Gas aus der Verbrennung und kalten Zersetzung organischen Materials, also durch den Menschen zusätzlich verursacht, droht dagegen das Weltklima schädlich zu verändern. Kohle setzt dabei die größte Menge CO2 pro gelieferter Energieeinheit frei, Gas die geringste.
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