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| Ganglinie | grafische Darstellung einer Größe in ihrem zeitlichen Verlauf, z.B. Tagesganglinie. | |
| Gebrauchsenergie | (Sekundärenergie) ist die Energie der Energieträger, die beim Energieverbraucher in Nutzenergie umgewandelt werden kann | |
| GEMIS | Globale Emissions-Modell Integrierter Systeme des Öko-Instituts, Freiburg , kostenlos erhältlich. GEMIS enthält gut aufbereitete Informationen zu Energieumwandlungstechniken, eine öffentlich zugängliche Datenbasis sowie ein kostenloses Bilanzierungswerkzeug. | |
| Generator | Der (Strom-)Generator wandelt mechanische Energie - üblicherweise in Form einer Drehbewegung - in elektrische Energie. In einem Generator wird eine Spule aus leitfähigem Material innerhalb eines Magnetfeldes so bewegt, dass eine elektrische Spannung induziert wird. | |
| Geothermie | Erdwärme, synonym verwendet für die Nutzung der Erdwärme. Die Erdwärme wird durch den Zerfall natürlicher radioaktiver Isotope freigesetzt. Das weltweite theoretische Potenzial der Erdwärme liegt bei etwa 3 x 1013W. Die technische Nutzung ist möglich, wenn Erdwärme durch Wasser von selbst aus der Erde tritt oder aber die geothermische Grädigkeit, das Anwachsen der Temperatur mit der Bohrungstiefe, ausreichend hoch ist. | |
| Gestehungskosten | Gestehungskosten bezeichnen die spezifischen Energiekosten, die unter Berücksichtigung der variablen Kosten (z.B. Brennstoffkosten etc.) und der fixen Kosten (z.B. Kapitalkosten) werden. | |
| Gewinn | der Gewinn berechnet sich aus der Differenz zwischen Erlös (Umsatz) und den Kosten. | |
| Gewinnvergleichsrechnung | Bei der Gewinnvergleichsrechnung werden zusätzlich zur Kostenvergleichsrechnung Erlöse der Energieversorgungsanlage berücksichtigt, z.B. Erlöse für verschiedene Mengen unterschiedlicher verkaufter Energieprodukte. | |
| GFZ | Geo-Forschungs-Zentrum Potsdam, befasst sich u.a. mit der Exploration von Energievorkommen und mit Geothermie. | |
| GIS | Geographisches Informationssystem: Software, mit der raumbezogene Daten grafisch dargestellt werden können (z.B. geographische Karten mit Netzplänen, Verbrauchspotenzialen etc.). | |
| Global Warming Potential | Abkürzung GWP; die Klimawirksamkeit (ein Maß für die Störung des Gleichgewichts zwischen einstrahlender Solarenergie und an den Weltraum abgegebener langwelliger Strahlung) eines Treibhausgases hochgerechnet auf einen gewissen Zeitraum (meist hundert Jahre). Diese Einheit ist eingeführt worden, um die Treibhausgase untereinander vergleichen zu können, da sie einerseits unterschiedlich in ihrer Klimawirksamkeit sind, andererseits aber auch in ihrer Lebensdauer in der Atmosphäre. CO2:1 CH4:21 HFKW: Mittelwert: 2.530 (140-11.700 (Bandbreite)) FKW: Mittelwert: 7.614 (6.500-9.200 (Bandbreite)) N2O: 310 SF6: 23.900 |
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| Globalstrahlung | ist die auf eine horizontale Fläche auftreffende solare Gesamtstrahlung, bestehend aus der direkten kurzwelligen Solarstrahlung (parallele Strahlen, die direkt aus der Sonne kommen) und langwelliger diffuser Himmelsstrahlung (durch Streuung aus allen Richtungen auf die Erdoberfläche auftreffende Strahlen). | |
| Grundlast | Der während einer Zeitspanne (z.B. Tag, Monat, Jahr) gleichbleibende Teil der Inanspruchnahme von Energie durch Verbraucher/Kunden oder von der Gesamtbelastung eines Netzes, die dauernd benötigte Leistung in einem Energieversorgungssystem, auch Bezeichnung für die entsprechenden Anlagen zur Breitstellung der Endenergie für den Grundlastverbrauch. | |
| GWP | siehe Global Warming Potential |