| Blindleistung |
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Blindleistung ist die elektrische Leistung, die zum Aufbau von magnetischen Feldern (z.B. in Motoren, Transformatoren) oder von elektrischen Feldern (z.B. in Kondensatoren) benötigt wird. Daher resultiert aus ihr keine Wirkleistung, die in Form von mechanischer Arbeit oder Wärme genutzt werden kann. Die Belastung von Stromversorgungsnetz und Betriebsmittel der Versorgungsunternehmen ergibt sich jedoch aus der geometrischen Summe der Wirkleistung und der Blindleistung. |
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| Blindstrom |
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Wird eine Blindleistung erzeugt, die dem Aufbau von elektrischen und magnetischen Feldern dient, ist elektrische Arbeit nötig. Dieser Blindstrom belastet durch die damit verbundene Blindleistung Versorgungsnetz und Betriebsmittel. Daher wird dem Energieabnehmer Blindstrom in Rechnung gestellt, wenn dieser einen Grenzwert überschreitet. |
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| Blindwiderstand |
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Man unterscheidet den induktiven und den kapazitiven Blindwiderstand. Ersterer wird durch eine Spule im Wechselstromkreis erzeugt und ist direkt proportional zur Frequenz des Wechselstroms. Letztere wird durch einen Kondensator erzeugt und ist umgekehrt proportional zur Frequenz. |
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| Blockheizkraftwerk |
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BHKW, dezentrale Anlage zur gleichzeitigen Erzeugung von Nutzwärme und Strom in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Für ein Blockheizkraftwerk gilt das gleiche wie für ein Heizkraftwerk, allerdings werden damit üblicherweise kleinere Anlagen bezeichnet, die beispielsweise von einem Gasottomotor, einem Dieselmotor, einer kleinen Gasturbine oder einer Brennstoffzelle angetrieben werden. Die Abwärme der Aggregate wird über Wärmeaustauscher nutzbar gemacht. Als Brennstoffe werden Diesel, Erdgas, Grubengas, Deponiegas, Biogas, Pflanzenöl usw. eingesetzt. Der Wirkungsgrad solcher Anlagen ist hoch, die Energieausnutzung beträgt bis 85 %. Dort, wo über das ganze Jahr ein gleichbleibender Wärmebedarf besteht (z.B. Schwimmbäder, Krankenhäusern) oder wo ein Brennstoff nach EEG eingesetzt werden kann, kann ein BHKW eine lohnende Investition sein. |
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| BMBF |
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Bundesministerium für Bildung, Forschung und Technologie. Das BMBF fördert im Grundlagenbereich die Energieforschung. |
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| BMU |
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Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. |
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| BMWi/BMWT |
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Bundesministerium für Wirtschaft (und Technologie), fördert die Energieforschung im Anwendungssektor. |
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| Brennstoffzelle |
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elektrochemischer Wandler, in dem Wasserstoff mit Sauerstoff in einem kontrollierten elektrochemischen Prozess verbunden wird, bei dem direkt elektrischer Strom und Wärme erzeugt wird. Umkehrprozess der Elektrolyse. Gasförmige bzw. flüssige Energieträger werden hierzu in Wasserstoff umgeformt und oxidiert, wobei elektrischer Strom freigesetzt wird und Wasser entsteht. Der Wirkungsgrad heute verfügbarer Brennstoffzellen liegt zwischen 20 und 60%, hat aber ein höheres Limit als der Wirkungsgrad üblicher Kraftwärmemaschinen wie beispielsweise Dampfturbinen. Bereits erschlossene Einsatzbereiche sind die Raumfahrt und U-Boote (sog. AFC-Typ). Im Hinblick auf den Ersatz von Batterien und Akkus, den Antrieb von Automobilen, den Ersatz von Blockheizkraftwerken und größeren thermischen Kraftwerken werden heute folgende Brennstoffzellentypen entwickelt Solid Oxide Fuel Cell (SOFC) zur Stromerzeugung in Kraftwerken Molten Carbonate Fuel Cell (MCFC) zur Stromerzeugung in (Heiz)Kraftwerken und als BHKW-Ersatz Proton Exchange Membrane Fuel Cell (PEM-FC) für Akkuersatz, Kraftfahrzeugantrieb und BHKW´s Als originäre Brennstoffe für Brennstoffzellen sollen Erdgas/Methan, Methanol, Benzin, Diesel dienen. |
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| Brennwert |
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auch oberer Heizwert. Quotient aus der bei vollständiger Verbrennung einer bestimmten Brennstoffmenge freiwerdenden Wärmemenge und der Masse der Brennstoffmenge, wobei das bei der Verbrennung gebildete Wasser nach der Verbrennung wieder flüssig vorliegt und wenn die Temperatur von Wasser, Asche und Rauchgasen nach der Verbrennung wieder Umgebungstemperatur ist. Das Abgas der Verbrennung wird dabei soweit abgekühlt, dass der Wasserdampf kondensiert (Brennwertkessel), dann wird auch noch die Kondensationswärme genutzt. Da als Energiegehalt von Brennstoffen in der Regel der (untere) Heizwert für Berechnungen herangezogen wird, erreichen Brennwertkessel auf diese Weise Wirkungsgrade von knapp über 100%. |
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| Brennwertheizung |
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Brennwertheizungen nutzen zusätzliche Wärme, indem sie den Wasserdampf im Abgas kondensieren. Um die im Abgas vorhandene Kondensationswärme nutzen zu können, ist eine niedrige Rücklauftemperatur aus dem Heizungssystem erforderlich. |
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| Briketts |
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entstehen bei der Kompaktierung von Brennstoffstäuben, z.B. aus Kohlestaub oder Holzspänen/Holzmehl. |
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| BTU |
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British Thermal Unit, 1 BTU = 0,293 kWh |
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| Bundes-Immissionsschutzgesetz |
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BImSchG, das Bundes-Immissionsschutzgesetz ist die Grundlage für alle wichtigen Maßnahmen zur Luftreinhaltung. Es wurde im Jahre 1974 erlassen und in der Folgezeit mehrfach überarbeitet. Es enthält Vorgaben und Vorschriften für Art und Ablauf des Genehmigungsverfahrens und für die Errichtung und den Betrieb emissionsrelevanter Anlagen, u.a. von Feuerungsanlagen. Eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung nach dem BImSchG ist für alle Anlagen erforderlich, die "in besonderem Maße geeignet sind, schädliche Umwelteinwirkungen hervorzurufen". |